In einem Interview mit der italienischen Zeitung La Repubblica erklärte der nationale Anti-Mafia-Staatsanwalt Franco Roberti , dass "der Islamische Staat wirklich eine Mafia ist", und dass Italien bei jungen Muslimen einschreiten müsse, "denn sonst werden wir uns in fünf bis zehn Jahren in der gleichen Situation wie in Brüssel oder den Pariser Vororten finden".

   Die Hälfte aller eingesperrten Jugendlichen seien Moslems. Wie ihre Gleichaltrigen hätten sie Zugang zu den Radikalisierungsmaterialien im Internet.  Der Leiter der Antimafia-Direktion DNA in Rom schlägt vor, die Behandlung der illegalen Einwanderung als Straftat abzuschaffen,  fordert Beschleunigung der Asylverfahren und wirft auch die Frage  der Legalisierung von leichten Drogen auf.