Ungeordnete Gedanken an einem Tag im Januar

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 Ukraine:  Der Fleischwolf von Bakhmut
 

Russland hat an dieser Stelle so viele Menschen verloren, dass, wenn sie alle noch dort liegen würden, der Hügel 20 Meter hoch und über einen Kilometer lang wäre. Wenn man all diese russischen Soldaten auf ein Fußballfeld legen würde, könnte man auf diesem Feld überall hingehen, ohne den Boden zu berühren. Und Russland greift immer noch auf dem gleichen Weg an, mit der gleichen Taktik und den gleichen Ergebnissen. Wenn das unverständlich erscheint, dann ist es das auch. Dies ist eine ganz besondere Form des Wahnsinns.  

Russland hat sogar ausdrücklich darum gebeten, die Kämpfe zeitweise einzustellen, um Leichen zu sammeln. Dennoch berichtete der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes: "Soldaten haben mir einen Bereich gezeigt, in dem sich Leichen wie in einem Film auftürmen."

Aber es ist im Moment wirklich unklar, ob Russland überhaupt ein Ziel hat, das über die Entsendung der nächsten Gruppe von Männern hinausgeht, die in Bakhmut sterben. Haben sie einen Plan, was als Nächstes passiert, wenn sie die Stadt tatsächlich einnehmen?

Zum Glück werden wir das wohl nie herausfinden. In der Zwischenzeit bereitet sich Russland darauf vor, eine nicht enden wollende Reihe von Truppen in den Fleischwolf zu schicken, und ist zunehmend davon überzeugt, dass dieser Krieg nach Hause kommt
Daily Kos

 

 
Die Silvesterkrawalle in Berlin

Die Silvesterkrawalle in Berlin waren ein Spektakel, das einer europäischen Hauptstadt und Millionenstadt nicht würdig ist. Es war beschämend für Deutschland, seine mit großem Aufwand aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs gerettete und mit Milliarden wieder aufgebaute und modernisierte Hauptstadt als ein übles Loch von Straßenkriegen zu zeigen, wie man sie eher aus abgelegenen, verarmten Industriegebieten kennt.
Es erübrigt sich jetzt zu fragen, wer die Schuldigen sind - einheimische Prolls oder Einwanderer. Ob es sich um ein Problem mangelnder Integration handelt oder um staatsfeindliche Parallelstrukturen, die von einem zahnlosen und verschlafenen Staat geduldet werden.
Tatsache ist: Die  Übeltäter sind da, bereit, bei jeder Gelegenheit wieder zuzuschlagen. Das ist das wahre Berlin, nicht der Mythos einer weltweit bewunderten, aus Ruinen wiederauferstandenen Metropole.
Dieses Berlin hat nichts mit dem Berlin der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg gemein, an das sich Zeitzeugen gut erinnern. Damals war Berlin eine internationale Millionenstadt mit vielen Problemen, aber ohne Straßenschlachten zwischen aggressiven Pöblern und Ordnungshütern.
Sollte sich Deutschland für seine gescheiterte Hauptstadt schämen?
Vielleicht. Vielleicht sollten die Deutschen auch darüber nachdenken, ob es nach der Wiedervereinigung klug war, die Hauptstadt vom bürgerlichen Rhein in die verarmte Industriestadt Berlin zu verlegen.
Zu spät. Die deutsche Hauptstadt heißt Berlin. Mit Straßenschlachten im Schatten von Reichstag und Gedächtniskirche wird man leben müssen. Keine Regierung ist denkbar, die die Autorität hätte, gegen lokale Rüpel, Clans und Chaoten  wirksam vorzugehen.
In all seiner Hässlichkeit ist Berlin ein großes soziales Experiment, das es wert ist, beobachtet und gefördert zu werden. Nur für die Rolle als Hauptstadt eines großen Staates ist dieses Berlin der Straßenschlachten nicht geeignet.

--ed

 

Wie der Ukrainekrieg den USA nutzt

Eine Darstellung des Center for European Policy Analysis

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