Ukraine: Anleitung zum Völkermord

Russitsch (Russich) ist eine von mehreren rechtsextremen Organisationen in Russland, die sich von Anfang an mit Freiwilligen am Einmarsch in die Ukraine beteiligt haben. Inzwischen ist sie in die Gruppe Wagner integriert, die ihrerseits zunehmend Teil des regulären Militärs geworden ist.

Organisationen wie Russich verfolgen ein Konzept, das Timofey Sergeytsev in seinem Artikel in RIA Novosti bereits Anfang April 2022 dargelegt hat. Der Widerstand der Ukrainer, ihre Weigerung, sich russifizieren zu lassen, hat seitdem die Wut der Nationalisten russischer Prägung weiter verstärkt. Sie empfinden diesen Widerstand als eine ungeheure Beleidigung Russlands, eine Demütigung der Weltmacht, die extreme Gegenmaßnahmen erfordert und rechtfertigt: nämlich die Ausrottung der Ukrainer (25. 10. 2022). Bemerkenswert daran ist die rassistische Differenzierung auch der eigenen, russischen Truppen.

 

Russitsch.jpeg

"Wir sind der Meinung, dass die gesamte ukrainische Bevölkerung, in erster Linie die nicht-weiße, komplett physisch vernichtet werden muss. Weibliche ab 10 und männliche ab 5. Ein Teil davon soll durch die Forschungsexperimente sterben (Mengele lässt grüßen, ed). Die restlichen Jungs sollen als Janitschare erzogen werden und Russland dienen. Mädchen, nachdem sie umerzogen und zu normalen Ehefrauen erzogen wurden, sollen ohne russischen Pass, ohne Rechte bis auf dass man sie nicht quälen, töten und verkaufen darf, an russische Soldaten übergeben werden, jeder soll 2-3 davon bekommen. Ihre Kinder sollen dann aber vollwertige Bürger sein. Dunkelhäutige bekommen die nicht-russischen Soldaten, die für Russland gekämpft haben. Damit wäre die demographische Frage gelöst. Das ganze Eigentum der ehemaligen Ukraine soll unter Soldaten verteilt werden."

 

Kommentar der Redaktion:

Russland hat Erfahrung mit der Durchführung von Völkermorden: Die Tscherkessen sind ein historisches Beispiel, wie das amerikanische Portal Daily Kos berichtet. Auch die zaristische Monarchie schreckte nicht davor zurück, wehrlose oder widerspenstige Völker über Generationen hinweg auszurotten. Wer bezweifelt, dass Russichs Drohung ernst zu nehmen ist, sollte sich das Schicksal der Tscherkessen genauer ansehen.

 

Update

Kiew: Russifizierung der Region Melitopol, die von Russen, Tschetschenen und Osseten neu besiedelt wird
Ukraine schlägt wegen der Massenabschiebungen Alarm.
Der Bezirk wurde massiv von Russen, Tschetschenen und Osseten bevölkert, wie der im Exil lebende Bürgermeister Ivan Fedorov mitteilte. "Mehr als die Hälfte der Einwohner von Melitopol wurde in ukrainisch kontrollierte Gebiete oder ins Ausland evakuiert. Bis zu 60.000 Einwohner von Melitopol blieben zurück. Stattdessen wurden die Stadt und der Bezirk massiv von Besatzern aus der Russischen Föderation bevölkert: Russen, Tschetschenen, Osseten", so Fedorov.

Print Email