Die Kochnische der Isabella Gattara

 

 

   Dies ist kein Kochbuch, sondern eine Reihe von Tipps für Leute (die kochen können),  wie man sich trotz Verzichts auf Fleisch und Geflügel (aber nicht Fisch) genussreich ernähren kann. Grundlage ist simple Hausfrauenkost ohne modische Ansprüche, ohne Gesundheitswahn, weitgehend ohne Bio-Produkte, mit wenig Tiefgefrorenem, ohne Büchsen-Konserven, ohne Zucker. Hauptlieferanten sind Discounter, weil deren Gemüse, Salate und nicht gefrorenen Fischwaren wegen des grossen Umsatzes meist frischer sind als die der Supermärkte.  Wo sinnvoll, wird eine Quelle angegeben, natürlich ohne Gewähr – Sortimente ändern sich laufend.  No product placement!  Die meisten Rezepte sind von der schnellen Sorte für Leute, die nur eine Stunde oder 90 Minuten Zeit haben, um eine ganze Mahlzeit zuzubereiten.

A = Aldi Süd   L = Lidl   K = Kaufland   N = Norma   I  =  Italien-Importeur   (Wo kein Importeur in der Nähe ist, gibt es vielleicht passendes bei Amazon)  

 

 Grundlagen

Suppen

 Gemüse

 Pilze

 Pasta & Co

 Fisch

 Salate

 Beilagen

 Espresso

 

Noch ein Wort zuvor:  


Die italienische Küche 

Italien wurde 1861 politisch geeinigt durch Giuseppe Garibaldi. Sprachlich wurde es nach 1954 durch das RAI-Fernsehen erst wirklich geeinigt. Kulinarisch erfolgte Italiens Einigung 1891 durch das epochale Kochbuch des Pellegrino Artusi, das bis heute geliebt und gedruckt wird. Der Artusi ist immer noch das Nachschlagewerk der italienischen Küche schlechthin.  Francesca Alliata Bronner meint dazu: 

Pellegrino Artusi infatti con il suo ricettario, La Scienza in cucina e l'arte di mangiar bene, presente in quasi tutte le famiglie italiane e tradotto in tante lingue, realizza e aggrega una cucina nazionale che raccoglie e sintetizza le tante tradizioni locali, ricomposte in un mosaico che non appiattisce ma esalta le diversità. Il manuale artusiano, che ha viaggiato nelle valigie degli emigrati, è stato tradotto in tutto il mondo per un duplice ordine di motivi: per chi vuole conservare le proprie tradizioni e per chi ama conoscere la cultura italiana.

Artusi

Photo: aurhor

Warum vor allem Rezepte aus Rom?

Die Römer Küche ist eine Arme-Leute-Küche, denn die Päpste achteten bei ihren Untertanen auf Armut und Frömmigkeit. Während sich in anderen Provinzen Italiens im 18. und 19. Jahrhundert Wohlstand einstellte und sich die Küche entwickelte, blieben Roms Speisen vornehmlich vegetarisch. Fleisch war zu teuer: wenn überhaupt, dann musste man sich mit Eingeweiden (Kutteln, Lammdarm usw.) und Fisch begnügen. Deswegen ist Roms Kochkultur noch immer reich an vegetarischen Gerichten.  Ich beschränke mich auf besondere Gerichte und meide Allerweltsrezepte, wie sie die Speisekarten der Trattorien bevölkern. 

 

Eleonora Galasso, Autorin des Buches "As the Romans Do" wurde in einem Interview gefragt:

What ingredients does an Italian cook or chef always have in their kitchen?

Galasso: That's easy! Extra virgin olive oil (cold pressed, of course), salted capers and anchovies in oil to add that salty twist to any dish, tomato puree to improvise that luscious sauce......                                                                               

"Only 1 in 10 Americans are eating the recommended daily amount of fruits and veggies, according to a study from the Centers for Disease Control and Prevention."