Insalata Cesare -- Caesar's salad  (grazie, L'Insalata Ricca, Rom)

Eine italienische Variante des berühmten amerikanischen Originals. Baby Spinat bestreut mit Parmesan-Flocken, dazu folgende Vinaigrette: Aceto balsamico (Balsam-Essig), Öl, Salz, Pfeffer, mit etwas Sahne oder Mayonnaise amalgamieren. Am Schluss Salat mit geröstetem Sesam bestreuen.

 

Insalata di cetrioli -- Gurkensalat

Eine Gurke schälen und in dünne Scheiben oder Würfel schneiden. Mit gehacktem Dill (aneto) und Minze (menta) durchmischen. Separat eine Sauce zubereiten von Yoghurt,  zerbröckeltem echten Fetakäse von Schaf- und Ziegenmilch, Zitronensaft, Olivenöl, Pfeffer, Salz. Vor dem servieren Salat und Sauce mischen. Ein Zweiglein Dill oben darauf.

 

Insalata di arance e finocchi -- Orangen- und Fenchelsalat  (grazie, Silvana)

Für diese sizilianische Spezialität nimmt man Blutorangen, schält und schneidet sie in Scheiben. Eine Fenchelknolle befreit man von den harten äusseren Blättern, schneidet sie in duenne Scheiben, die man zerteilt und auf die Orangenscheiben legt.  In Sizilien nimmt man ein paar Zweiglein finocchio selvatico -- wilden Fenchel und streut ihn fein gehackt auf den Salat.  In deutschen Landen behilft man sich mit dem Grün der Fenchelknolle, das man fein hackt. Nun noch ein paar schwarze Oliven dazu.  Für das Dressing nimmt man reichlich (nur gutes) Öl, Salz und ein wenig Orangensaft. Gut verrühren.

 

Salade de mangue verte -- Mangosalat aus Madagaskar  (merci, Yolande)

Man nimmt eine grüne Mango, die noch relativ hart ist (Vorsicht bei dem "vorgereiften" Zeug!), schält sie mit einem guten Kartoffelschäler und schneidet das Fleisch in Stäbchen, ähnlich dünnen pommes frites. Diese werden gesalzen und gepfeffert und mit einer Vinaigrette aus Öl und Limetten- oder Zitronensaft mariniert. Ein bisschen ciboulette, Schnittlauch, schadet nicht.  Die Mango sollte nicht zu süss sein, das ist bei den in Europa verkauften Sorten ein Problem.

 

Insalata caprese -- Caprese-Salat

Das Geheimnis einer guten Caprese ist die richtige Mozzarella. Die dicke Pizza-Mozzarella eignet sich offenkundig nicht. Bei der normalen Mozzarella ist die einfache classic der light geschmacklich und von der Konsistenz vorzuziehen. Vorsicht vor der an sich ausgezeichneten mozzarella di bufala - Büffelmozzarella: ein Grossteil davon kommt von den terre di fuoco, dem "Feuerland" im Casertano, wo die Camorra-Mafia jahrelang Unmengen Giftmüll offen verbrannt hat.

Hat man die richtige Mozzarella, so schneidet man sie in Scheiben, drapiert sie auf einer Platte mit den Tomatenscheiben und schiebt je ein grosses Blatt Basilikum zwischen die Scheiben. Weiteres Basilikum streut man gehackt an, pfeffert, salzt und giesst einen Faden Öl über das Ganze.